Medieneinsatz neu denken. Chancen und Herausforderungen für den Deutschunterricht im Zeitalter der Medialisierung – Vorankündigung

Am Donnerstag, den 19. Januar 2012 bieten wir Ihnen eine interessante Veranstaltung im Medienzentrum Marburg – Softwarecenter 1 an. Es geht um Medieneinsatz im Deutschunterricht.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsreferat von Prof. Dr. Frederking (Universität Erlangen-Nürnberg) zum oben genannten Thema. Es geht inhaltlich um (Syn-)Ästhetische Bildung im Symmedium Computer in Theorie und Praxis.

‚Neue’ Medien im Deutschunterricht – das ist die Geschichte einer bislang noch nicht wirklich bzw. umfassend eingelösten didaktischen Option. Der Deutschunterricht der Gegenwart ist weit davon entfernt, die Potentiale der ‚neuen’ Medien auch nur annähernd in fachspezifischer Perspektive ausgeschöpft zu haben.

Im Vortrag sollen zunächst Widerstände gegenüber Computer und Internet und ihre Ursachen beleuchtet werden. Anschließend werden Begründungszusammenhänge für die fachspezifische Nutzung der neuen Digitalmedien skizziert und in Ansätzen diskutiert. Dabei wird deutlich werden: Computer und Internet bieten für den Deutschunterricht weitreichende Möglichkeiten, weil sich mit ihnen neue Formen (syn)ästhetischer Bildung im Umgang mit Sprache und Literatur realisieren lassen. Denn der Computer ist ein Symmedium, insofern er alle anderen medialen Formen (Text, Bild, Ton, Film etc.) in sich vereint. Damit ergeben sich vielfältige Chancen für das Fach Deutsch, wie an ausgewählten Beispielen für die Sekundarstufe I und II verdeutlicht werden soll.

Im Anschluss an das Referat werden zwei Workshops angeboten. Weiterlesen

Clip mit Flip

Flip-Video, oder genauer der Flip Ultra HD Pocket-Camcorder der 3. Generation ist ein Videorecorder, der superleicht zu bedienen ist und sich somit perfekt für den Einsatz am Drehort Schule eignet. Sehr klein (knapp 2 x 5 x 11 cm) mit einem Gewicht, welches nicht wirklich mehr, als das einer Tafel Schokolade ist, bietet er im aufgetankten Zustand die Möglichkeit 2 Stunden Videofilme in HD-Qualität auf den 8 GB großen internen Speicher zu schaufeln. Das Modell der 3. Generation bringt einen Bildstabilisator mit, so dass verwackelte Filme der Vergangenheit angehören. Und letztlich ist es dem kleinen Gerät egal, ob es an einen PC oder Mac angeschlossen wird. Schön! Weiterhin lässt sich der Mini-Camcorder sofort über den integrierten USB-Anschluss an jeden Rechner anstöpseln. Eine vor installierte Videobearbeitungssoftware musss einmal vom Gerät aus installiert werden und somit ist das ultimative Ultraminivideoschnittlabor fertig. Wer aufwändige Features erwartet, ist hier falsch. Alles ist einfach, übersichtlich und ohne  (weniger ist mehr) Schnick-Schnack.

Somit sind ab sofort Dreharbeiten in der Schule, jedenfalls  in technischer Hinsicht, möglich, denn der Pocket-Camcorder liegt preislich deutlich unter 100 Euro. Und egal, was gefilmt werden will, es macht Spaß! Filmen sie Ihren Unterricht, zeichnen Sie sich auf und stellen Sie fest, wie gut Sie sind und lassen Sie auch mal ihre Schülerinnen und Schüler ran. Diese wollen auch einmal Regie führen…. Sie werden es Ihnen danken….

Für weitere Informationen bitte hier klicken….

Text, Moderation und Foto: von Specht

MLLG-Tagung Weilburg (7./8. November 2011)

Das neue lehramtsspezifische Modul “Die Lehr- und Lernkultur im Unterrichtsfach innovativ gestalten” (MLLG) in der gymnasialen Lehramtsausbildung hat als Intention, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Lehr- und Lernkultur exemplarisch in Unterrichtssequenzen anzuwenden. Dabei spielen medienpädagogische Themen eine wichtige Rolle, auf die diese Fortbildung besonders ihren Schwerpunkt legen möchte. Es geht nicht um die isolierte Vermittlung von medienpraktischen Werkzeugen, sondern um deren Einbindung in einen anregenden Lernprozess.

Am Anfang der zweitägigen Tagung am 7./8. November in der AfL-Tagungsstätte Weilburg stand nach der gemeinsamen Sichtung und Diskussion der Modulbeschreibung eine Sammlung von gelungenen Beispielen aus der bisherigen Arbeit im Modul “Medien und Methoden M10”. Daraus wurden im Hinblick auf die neuen Standards des Moduls LLG in drei AGs mehrere Bausteine für drei Seminarsequenzen erarbeitet und praktisch erprobt (Themen: “Web-Präsentationstools”, “Soziale Netzwerke” und “IT-gestützte Feedback- und Evaluationsverfahren). An den jeweiligen Stellen bestand Möglichkeit und gab es Zeit sich gegenseitig in der praktischen Medienarbeit fortzubilden (z.B. Podcast-Erstellung mit Easi-Speak-Mikrofonen und Audacity, Kooperation unterstützende Web-Präsentationstools wie GoogleDocs und prezi, Feedback-Tools wie Grafstat und Socrative, Edmodo als “Facebook für die Schule – nur viel besser”).

Weitere Notizen zur von Gerhard Röhner, Martin Leonhardt und Matthias Heil organisierten Veranstaltung, erarbeitete wie ausgetauschte Materialien, Literatur- und Linksammlungen finden Sie im öffentlichen Bereich der Mefobi@n-Seiten auf dem Hessischen Bildungsserver

Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen – 3. Tag

Am dritten Workshoptag ging es zentral um das Ferstigstellen des Filmes sowie dessen Präsentation im Plenum.

Darüber hinaus wurde noch eine Einführung in das Thema “Bloggen mit WordPress” gegeben. Materialien stehen hier auf medienseminar.wordpress.com zur Verfügung.

Impressionen des dritten Workshoptages

Der Film sollte ursprünglich an dieser Stelle eingebunden werden. Einige Teilnehmer befürchteten jedoch auf Grund der sehr hohen Brisanz der Thematik sowie des Inhaltes Probleme und sprachen sich dafür aus, den Film nicht öffentlich zu zeigen. Schade! So muss er eventuell im Nachgang in Teilen gekürzt werden.

Es soll aber darauf verwiesen werden, dass alle Teilnehmer einen Riesenspaß an der Produktion hatten. Wir möchten aber an dieser Stelle ebenfalls versichern, dass der fertige Film den teilnehmenden hessischen Studienseminaren offline für Ausbildungszwecke in voller Länge zur Verfügung gestellt werden wird. Für den “Rest der Welt ” bleibt er unveröffentlichtes, wertvolles Kunstmaterial. ;-)

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

Kameraeinstellungen

Am 2. Tag ging es um Kameraeinstellungen, um Perspektiven und deren Wirkungen auf den Betrachter und um die Geschichte des Filmes. Dazu liefen Vorträge von Jörn E. von Specht und Ralf Hinterding…

…um die Präsentation zu starten, bitte in das Bild klicken!

Vortrag Ralf Hinterding

Der Vortrag von Ralf Hinterding erscheint hier in Kürze zum Anschauen… Bitte noch warten!

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen – 2. Tag

Im Rahmen der Fortbildung ging es zentral um die Senisbilisierung auf den Wahrheitsgehalt von Informationen. Mit der Umsetzung der Idee einen Dopingskandal zu inszenieren, gelang es die Teilnehmer der Fortbildung auf die Brisanz der Thematik einzustimmen. In den folgenden Arbeitsstunden wurden  Audiobeiträge und einen Film (inclusive Making Off) erstellt, welcher eine völlig frei erfundene Story – einen “Dopingskandal an der Sportschule Grünbach” zum Inhalt haben. Durch das ungebremste Engagement der Beteiligten, ein extrem hohes Maß an Kreativität sowie den Anspruch auf Perfektion konnte unter der Leitung von Stephanie Schule und Ralf Hinterding ein Film entstehen, welcher letztlich so brisant erschien, dass er erheblichen Diskussionsbedarf in Hinblick auf eine Veröffentlichung im Netz auslöste. So müssen für ihn, bevor er auf diesem Blog veröffentlicht wird, noch Genehmigungen eingeholt werden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hinweis: Die Bilder zeigen Impressionen während Planung und Durchführung der Dreharbeiten zum Film “Dopingskandal an der Sportschule Grünbach”, die hier abgebildetetn Medikamente, Tabletten und Doping-Präparate sind frei erfunden. Gleiches gilt für das Gebäude, den Ort und den Namen der Sportschule. Das Bild zeigt ein mit Photoshop stark verfremdetes Gebäude.Die frei erfundene Sportschule Grünbach

Weiterhin ging es an diesem Tag um das Erstellen und bearbeiten von Audiofiles. Um einen solchen Podcast zu erstellen, musste zunächst ein Hörbeitrag mittels des Easi-Speak-Mikrofones aufgenommen werden. Dieses wurde dann im Nachgang umkompliziert mit Audacity bearbeitet. Hier für wurden zu einer Frage Antworten gesammelt und zusammengeschnitten.

Das etwas zweifelhafte Ergebnis kann hier angehört werden. Es passt sich ganz und gar in die Thematik “Doping” ein und ist, wie alle erarbeiteten Inhalte (erstellter Film; Bildershow -Doping) dieser Fortbildung nicht ernst zu nehmen.


..zum Anhören auf den Play-Button klicken…

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen – 1. Tag

…zum Starten der Präsentation in das Bild klicken!

Begrüßung durch Joachim Eisenträger und Impulsreferat “Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen” mit Jörn E. von Specht

Um in die  geplante Thematik “Umgang mit Informationen und Wahrheitsgehalt von Medien”  einzusteigen, wurde im Anschluss an die Präsentation der Film “Spiel mit dem Tod” von Felix Müller gezeigt. Somit wurde ein emotionaler Input gegeben, welcher alle Teilnehmer auf die kommende dreitägige Fortbildung zum Thema “Lehrern und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen” einstimmte.

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht