… erster Dezember 2016 – Wintertagung!

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Nach einer kurzen Begrüßung aller Teilnehmer durch Gerhard Röhner startete der Tag mit einem spannenden Vortrag mit dem Thema „Digitalisierte Bildungsprozesse und die Notwendigkeit einer „Inkompetenzkompensationskompetenz“ von Prof. Dr. Holger Horz von der Goethe-Universität-Frankfurt. Aktuelle Tendenzen, strukturelle Fragen der Zeit oder gesellschaftliche Neuausrichtungen und all das in Verbindung in Bezug auf eine stark medialisierte digitale Welt waren die Punkte, die sich wie ein Band durch den Vortrag zogen. Untermauert wurden alle Aussagen durch aktuelle Statistiken, wissenschaftliche Belege und Erfahrungen des täglichen Lebens. Die Präsentation findet man hier:

Der zweite Vortrag hatte das Thema Tablets in der Schule zum Thema. Tim Riplinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

No child left untableted“ war der Aufmacher mit dem der Referent in den Vortrag einstieg. Wie dies weltweit sich entwickelte, scheint zunächst sehr ambivalent. Positive Erfahrungen macht man wohl in den Niederlanden, an den sogenannten Steve-Jobs-Schulen. Herr Riplinger stellte darüber hinaus verschiedene Studien  aus Hessen und Rheinland-Pfalz vor. Im Weiteren wurden erfolgreiche Ideen zum Einsatz von Apps auf dem Tablet vorgestellt:

  • Tablets als normale Unterrichtswerkzeuge (Notitzenmachen, Texte lesen, Dokumentieren)
  • Apps zum Visualisieren (Geo Gebra, Mindmaps)
  • Apss zum Selbstlernen (Conjugation, Flipcards)
  • Tablets zum kreativen Gestalten (Foto, Video)
  • Tablets zum Präsentieren und Kooperieren
  • Sonderfunktionen von Tablets nutzen (GPS, Bewegungssensoren)

Den Vortrag kann man hier schauen:

Um Tabletprojekte im Kontext Unterricht erfolgreich zu gestalten, ist es so um so wichtiger, zunächst im Vorfeld interessierte Kolleginnen und Kollegen mit entsprechenden Geräten auszustatten und fortzubilden, Lernende auszustatten und ihnen die Potenziale aufzuzeigen, die Geräte dann auch mit nach Hause zu geben und selbstredend dann die Gruppe der digital affinen Kollegen durch Fortbildungen zu erweitern.

Ab 11.45 Uhr ging es um den aktuellen Umgang / Sachstand und Aktivitäten mit dem  Urheberrecht an den Studienseminaren. Georgia Markquart von der Hessischen Lehrkräfteakademie übernahm dankenswerter Weise diesen Part.

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Unmittelbar im Anschluss an die Informationen von Frau Markquart stellte Ingo Antony von der Hessischen Lehrkräfteakademie die Portfolioarbeit auf dem hessischen Bildungsserver vor. Ab April 2017, so sieht es die Planung vor, wedren die Angebote auf dem Bildungsserver bereitgestellt.

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Studierende an den hessischen Univeristäten können bereits im Rahmen ihres Studiums mit der Portfolioarbeit beginnen und die Inhalte mit in die zweite oder dritte Phase des Berufslebens mitnehmen.

Nach der Mittagspause wurde „geworkshopt“…Erik Kremser und zwei Studierende von der  Technischen Universität Darmstadt übernahmen die Nachmittagsveranstaltung „Tablets als Arbeitsgeräte in der Lehre – Was bringt mir ein Tablet für den Unterricht?“

… verschiedene Betriebssystem, diverese Interessen, unterschiedliche Fächer… all‘ dies spielte keine Rolle … es war für jeden Teilnehmer etwas dabei.

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