Archiv der Kategorie: Sommertagung

Sommertagung 2016

GerhardZu Beginn der diesjährigen Sommertagung stand das Thema Urheberrecht im Fokus der Diskussion. Lieselotte Haffke und Gerhard Röhner fragen nach, wie sich die Mediennutzung an den Hessischen Studienseminaren gestaltet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Angebote des Bildungsservers entscheidend zurückgefahren wurden, was das Arbeiten deutlich erschwert. Teambildung und kollaboratives Arbeiten ist quasi unmöglich geworden,. Es wird seitens der Ausbilderinnen und Ausbilder nach eigenen kreativen privaten Lösungen gesucht, was kein Zustand sein kann und darf, da es im Kern um die Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen Ausbildungen hessischer Lehrkräfte geht.

Im Anschluss an die Diskussion stellte Dr. Christoph Dolanski vom Studienseminar BBS Mainz das Projekt Tablet@Ref – Einsatzbereiche aus dem Blickwinkel von Lern und Arbeitsbereichen im Studienseminar vor. Es ging im Kern um institutionalisierte Lernprozesse im Spannungsfeld von aktiver Mediennutzung (Medienkompetenzenwicklung). Dr. Dolzanski regte an das Primat didaktischer Überlegungen vor den technischen Möglichkeiten zu stellen und zeigte Wege auf, wie sich Tablets im Kontext Unterricht einsetzen lassen. Die Präsentation kann hier geschaut werden.

Silke Burkhart von der Lichtenberg-Schule in Darmstadt berichte aus der Arbeit in der Intensivklasse. Thematisiert wurde das Lernklima, der Umgang mit Regeln, der Tagesablauf und die Nutzung von Tablets. Frau Burkhart stellte Apps (Hallo; Ich will Deutsch lernen, Vokabeltrainer-App vom Goethe-Institut, Die Stadt der Wörter (iTunes) Die Stadt der Wörter (Google-Play-Store) vor und zeigte die Vorteile beim Einsatz der mobilen Greäte. Darüber hinaus wurden auch Methoden und Medien vorgestellt, die das Gelingen des Unterrichts unterstützen.

Gerhard Röhner stellte das Tablet-Projekt der Hessischen Studienseminare vor. Beginnend mit einer kleinen Rückschau rückte er die Vorzüge des Einsatzes der elektrischen Bretter im schulischen Kontext in den Mittelpunkt seines Vortrages. Darüber hinaus wurden rechtliche und finanzielle Aspekte zur Beschaffung von IT-Gegenstände für die Hessischen Studeinseminare thematisiert.

Nach der Mittagspause zeigten Benjamin Seelisch und Rene Reinhold vom Neuen Gymnasium Rüsselsheim wie sich Tablets praxisnah in der Schule einsetzen lassen. Hierzu konnten die Teilnehmer im Rahmen von verschiedenen Workshopangeboten verschiedene Apps ausprobieren. Auf diese Weise entstanden kleine Lehrvideos, Trickfilme und vieles mehr.

Den Abschluss der diesjährigen Sommertagung gestaltete Gerhard Röhner, indem er über den Sachstand des Projektes Mefobi@n informierte.

Sommertagung 2015

Grell_MefobianDie Tagung startete nach einer kurzen Begrüßung aller Teilnehmer durch Gerhard Röhner mit einem spannenden und äußerst kurzweiligem Vortrag von Frau Prof. Dr. Petra Grell von der TU-Darmstadt mit dem Thema „Zukünftige Herausforderungen für den Medieneinsatz an der Schule“.

Vortrag_MefobianIm nachfolgenden Vortrag ging es um den Jugendmedienschutz. Die Handreichung zum Umgang mit sozialen Netzwerken in hessischen Schulen wurde von Rolf Schuhmann vom Hessischen Kultusministerium vorgestellt. Wichtige Themen des Jugendmedienschutzes wurden thematisiert. Dazu gehören beispielsweise die Sozialen Netzwerke, der Gebrauch von Computerspielen, der Datenschutz, die Wahrung des Urheberrechtes, verschiedene Kostenfallen, Cybermobbing, Gewaltdarstellungen, Spam, Extremismus, Pornogafie und Sexting. Vorgestellt wurden auch die Angebote des JMS in Hessen – Beratung, Webseiten für Lehrer, Eltern und Schüler, Fortbildungen, Vernetzung, Medienbildung, Lehr- und Lernmaterial, Digitale Helden, Ansprechpartner in den staatlichen Schulämtern, Referentenpool und JMS-Berater an hessischen Schulen.

Hierzu noch einmal die Handlungsempfehlungen im Überblick:

  • Die Nutzung schulinterner Lernplattformen ist der Kommunikation mit Sozialen Netzwerken vorzuziehen.
  • Von einer privaten Kontaktpflege der Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern der eigenen Schule in Sozialen Netzwerken ist ausdrücklich abzuraten. Dies betrifft insbesondere sogenannte Freundschaften.
  • Personenbezogene Daten und Dokumente dürfen über Soziale Netzwerke nicht kommuniziert werden.
  • Keine Schülerinnen und Schüler oder deren Eltern dürfen dazu gezwungen sein, sich in Soziale Netzwerke zu begeben.
  • Der sichere und kritische Umgang mit Sozialen Netzwerken ist als Teil der schulischen Medienbildung zu betrachten.

MBK_H_MefobianNach einer kurzen Pause wurde von Tanja Miehle (Referat1.4 HKM – besondere Bildungs- und Erziehungsaufgaben, kulturelle Bildung, Medienbildung) das Portfolio Medienbildungskompetenz für hessische Lehrkräfte vorgestellt. Das Portfolio umfasst folgende Bereiche:

  • Medientheorie und Mediengesellschaft
  • Didaktik und Methodik des Medeineinsatzes
  • Mediennutzung
  • Medien und Schulentwicklung
  • Lehrerrolle und Personalentwicklung

Gerhard Röhner und Manfred König stellten den aktuellen Stand der Kooperation mit der Firma SMART vor… SMART1

SMART2

Smart3

OneNoteIm Workshop von Martin Leonhardt ging es um den Einsatz der Applikation OneNote, welche sich sowohl auf dem Notebook, dem PC oder eben auch hervorragend auf dem Tablet einsetzen lässt. Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit des Ausprobierens der Software.

Moderation: Joachim Eisenträger & Jörn E. von Specht

Sommertagung

Die Tagung startete nach einer kurzen Einführung durch Joachim Eisenträger mit  dem Vortrag „Transformationsprozesseg im Internet als medienpädagogischeHerausforderung“ von Prof. Dr. Stefan Iske, Goethe-Universität Frankfurt.Iske_Sommertagung_2Zunächst ging Prof. Dr. Iske auf den 25-jährigen Geburtstag des Web ein. Hierbei verwies er zunächst auf die ursprünglichen Grundprinzipien des Netzes, wie Universalität, minimale Beschränkung, Dezentralität sowie der Trennung von Medium und Inhalt. Sehr kritisch beleutete er dann das Netz und zeigte die Abgrenzung des www und neue Trends, Regulierungen, Priorisierungen, Entwicklungsschritte und Services auf. Den gesamten Vortrag von Prof. Iske findet man nach der Freischaltung hier…

Im zweiten Teil der Sommertagung ging es um die Vorstellung des Office-365-Paketes. Der Referent war Uwe Maurer. Nach der Vorstellung der einzelnen Möglichkeiten, welche die Oberfläche bietet, wurden exemplarisch Vorzüge der Kalenderfunktion, Datei-Anwendungs- und Zugriffsmöglichkeiten. Im zweiten Teil des Vortrages wurde das Tool OneNote vorgestellt. Den Foliensatz des Vortrages kann man,…hier einsehen…das dauert aber noch….

Nach der Mittagspause stellte Lothar Spies ein Tablet-Pilot-Projekte an Wiesbadener Schulen vor. Begleitet wurden die Projekte von Professor Stefan Aufenanger der Universität Mainz. Anhand von Filmsequenzen wurden Meinungen, Sichtweisen und Einschätzungen seitens der Schülerinnen und Schüler, der Lehrpersonen oder auch von Prof. Stefan Aufenanger präsentiert. Der Link hierzu findet sich hier. Für alle, die mehr erfahren möchten können hier nachschauen.

Im Letzten Teil der diesjährigen Sommertagung stellten zwei Mitarbeiter des Cornelsen-Verlages in einem Workshop SCOOK vor. Dank der Kooperation zwischen dem Cornelsen-Verlag und den Hessischen Studienseminaren können Ausbilderinnen und Ausbilder, LiV und eben auch Schülerinnen und Schüler von diesem Projekt profitieren. Am Anfang der Präsentation des Cornelsen-Projektes stand eine Fragerunde. Fragen und Antworten, welche die Teilnehmer beschäftigten finden sich hier:

Wie erfolgt das Feedback an Cornelsen?
Ausbilder/innen sind nicht verpflichtet Berichte zu schreiben. Gute Unterrichtsbeispiele der LiV oder Examensarbeiten zum Thema können aber gegebenenfalls auf Fachtagungen vorgestellt oder – sofern redaktionell passend – in Fachzeitschriften der Cornelsen-Schulverlage veröffentlicht werden. Für letzteres erhielten die LiV dann ein Autorenhonorar. Am Ende des Projekts wird das LSA einen Fragebogen verschicken, der von LiV und Ausbilder/innen ausgefüllt werden soll. Die Auswertung und Evaluation übernimmt dann Manfred König im LSA. Zudem plant die Projektgruppe einen Fachtag mit Präsentationen beispielhafter Unterrichtsszenarien, zu denen interessierte Studienseminare eingeladen werden. Es sind – nach Vorabsprache und Einverständnis – auch Besuche von Seminarveranstaltungen durch die Projektgruppe geplant.

Wie kam der Kontakt zu Cornelsen zustande?
Der Kontakt kam über die Bundesinitiative D 21 zustande. Cornelsen hat in diesem Zusammenhang die Unterstützung des hessischen Projekts angeboten. Da es sich um ein namhaftes Unternehmen mit langjährigen Geschäftsverbindungen zum Land Hessen handelt, wurde dann auf Basis der hessischen Sponsoringrichtlinien eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.

Wie kommt man an die Lizenzschlüssel für die digitalen Schulbücher auf http://www.scook.de?
Die Zugangscodes befinden sich bei Neuerscheinungen von Schulbüchern der Cornelsen Schulverlage auf der ersten Seite des Schulbuches. Der Code kann von Lehrkräften 5 Jahre lang genutzt werden.

Im Rahmen des Projekts können die AusbilderInnen und die LiV E-Books zu Titeln der Corbnelsen Schulverlage nutzen (auf http://www.scook.de und in der Lösung http://www.digitale-schulbücher.de ). Sie müssen im Projektrahmen nicht – wie vorgesehen – die Pri9nttitel eingeführt haben. Auf scook.de können sich die Projektteilnehmer E-Books mithilfe des Vertrauenshakens selbständig freischalten. Für Digitale Schulbücher auf http://www.digitale-schulbuecher.de  können sich die ProjektteilnehmerInnen über die entsprechenden Verlagssites (z.B. http://www.cornelsen.de/digitale-schulbuecher) selbständig Nutzungscodes bestellen.

Darf man Software im Rahmen des Projekts an LiV weitergeben?
Die lokal installierbare Software ist für die Arbeit in den Studienseminaren bestimmt. LiV dürfen die Software auf den Notebooks der Studienseminare auch im Unterricht einsetzen. Eine Weitergabe der Software an die Schulen ist nicht vorgesehen. LiV dürfen sie aber zuhause zur privaten Unterrichtsvorbereitung nutzen.

Ist scook eine Lösung der Cornelsen Schulverlage? Im Moment finden sich auf scook.de Inhalte der Cornelsen Schulverlage und ihrer Partner (FWU, bettermarks usw.) Der Verlag befindet sich aber in Verhandlung mit weiteren Verlagen, welche ebenfalls zukunftig hier ihre Lehrbücher anbieten können.

Was ist der Unterschied zwischen „Digitale-Schulbücher“ und Scook? Digitale Schulbücher ist eine Lösung des Verbandes der Bildungsmedienhersteller. Hier sind auch andere Verlage vertreten. Auf Scook momentan nur Cornelsen-Produkte. Allerdings findet man auf scook.de zahlreiche digitale Zusatzmaterialien zu den E-Books (Video, Audio, Unterrichtsmanager usw) und zusätzliche Funktionalitäten (Unterrichtsplanung), die Digitale Schulbücher nicht bietet.

In wie weit kann ich die zusätzlichen Materialangebotedes Unterrichtsmanagers, die ja kostenpflichtig sind, im Projekt kostenfrei zu nutzen? Sie finden hierzu alle Angaben in den Mails von G. Röhner an die AusbilderInnen und an die LiV vom 16.07.2014 (Betreff Cornelsen-Kooperationsprojekt), die den STS zugegangen ist.

 

Sommertagung der IT-Beauftragten

IPad_MefobianNach einleitenden Worten von Gerhard Röhner startete die diesjährige Tagung mit einem spannenden Vortrag von Angelika Beranek vom Infocafe, Neu-Isenburg zum Thema: „Wie viel App darfs denn sein? Mediennutzung heute… Ausgehend vom allgemeinen Mediennutzungsverhalten wie es in der aktuellen Jim- bzw. JIM-Studie abgebildet wird zeigte Frau Beranek die private Nutung mobiler Endgeräte von Schülerinnen und Schülern aus…Frau-Beranek-Mefobian…abgebildet wurde der Tagesablauf Jugendlicher mit dem Mobilteil in der Hand, angefangen vom Start in den Tag, über den privaten Einsatz in der Schule, am Nachmittag bis hin zum „Abdriften in die Nacht“. Das aktuelle Live-Protokoll finden sie hier. Danke an Matthias Heil 😉 …

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Beranek stellte Tobias Oswald vom Landesschulamt Frankfurt das MOLE-Projekt vor. 12 Initiativen (Schulen, Klassen werden 1:1  zur Integration mobiler Computer (iPad) im Unterricht ausgestattet. Diese Geräte, so hofft man sollen den Lernfortschritt, eigenständiges Lernen erleichtern. Ausgewählte Apps sollen den Lernprozess unterstützen. Primäres Ziel ist es, dass sich schulisches Lernen  nicht zu stark vom außerschulischen Lernen entfernen soll.

Der Vortrag „Digitale Schulbücher“ mit Stefan Gleinser vom Cornelsen-Verlag musst aufgrund einer Panne entfallen. Eventuell wird dieser Vortrag später nachgeholt.

iPadsNach der Mittagspause startete dann der iPad-Workshop mit Thomas Maxara von der Lichtenbergschule Kassel.

… Sommertagung in FFM …

Am 22. Juni fand die diesjährige Sommertagung in der Landessportschule in FFM statt. Nach den einleitenden Worten von Gerhard Röhner hielt Prof. Dr. Jürgen Handke (Philipps-Universität Marburg) einen Vortrag zum Thema Inverted Classroom. Zahlreiche weiterführende Videos finden sich auch auf dem eigenen Youtube-Kanal, wie zum Beispiel dieses hier….

Dem folgte ein weiterer Vortrag von Enrico Dörrich (AfL Fuldatal) mit der Thematik Voucher-System für den Internetzugang. Inhaltlich wurden Möglichkeiten der Nutzung, rechtlicher Randbedingunen für Anbieter und Nutzer sowie der Administration solcher Systeme vorgestellt.

Jöran Muuß-Merholz (Jöran und Konsorten) aus Hamburg zeigten im Anschluss auf, was Open Educational Resources (OER) für Pädagogik und Urheberrecht bedeutet. Interessant waren die aufgezeigten Facetten der Rechtsprechung und der möglichen Lizenzfreigaben von Creative Commons . Ziel ist es einen weltweiten Zugang zu Bildungsmaterialien hinsichtlich des lebenslangen Lernens unter Berücksichtigung der der Gleichheit der Geschlechter, besonderer Bedürfnisse sowie der sozialen Inklusion bereitzustellen.

Interessant ist dabei natürlich die Kosteneffizienz. Weiterhin zeigte er neben der Kostenfrage  andere bestehende Vorteile, aber auch Knackpunkte von OER auf. Eine anschließende Diskussion bot die Möglichkeit offene Fragen zu klären. Hier nun die Folien zum Vortrag:

Hierzu findet sich auch ein interessanter Artikel auf Zeit-OnlineDie Edupunks kommen!

Dr. Alexander Tillmann und  Ralf Müller (Goethe-Universität Frankfurt) führten nach der Mittagspause einen  Concept-Map-Workshop durch. Concept-Maps, so zeigt die aktuelle Hattie-Studie, eignen sich besonders für das Lernen.

Mit Hilfe des Tools Cmap konnten die Teilnehmer erste Konzept-Maps basteln. Einsetzen lassen sich diese beispielsweise im Rahmen des Wissensmanagement.

Moderation: J. Eisenräger & J. E. von Specht