Archiv der Kategorie: Workshop

„Pädagogik 3.0″

„Digitale Dividende statt Digitaler Demenz“ – Perspektiven einer personenzentrierten Medienpädagogik

„Während der Hirnforscher Manfred Spitzer in seinem gleichnamigen Bestseller im Gebrauch der Neuen Medien die Gefahr „Digitaler Demenz“ sieht, vertrete ich in meiner im Februar 2014 im Beltz-Verlag erscheinenden Untersuchung die These einer gerade im Entstehen begriffenen Pädagogik 3.0, die auf der Nutzung der „Digitalen Dividende“ basiert. Dabei unterscheide ich drei Phasen in der Entwicklung der Pädagogik: Wir alle beginnen mit „Pädagogik 1.0“, dem freien, unverschulten Lernen. In der Phase der Ausbildung der Wissenschaften und der industriellen Revolutionen wurde „Pädagogik 2.0“ entwickelt, die sich sehr stark an Preußen und der akademischen Logik von Fachdisziplinen orientiert. Diese Form systematischer Beschulung hat ohne Zweifel zum unserem sensationellen wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen. Doch mit dem Wandel zur globalisierten Weltgesellschaft und der Entwicklung der Informationstechnologien müssen sich auch Schule und Unterricht grundlegend wandeln. Um die sich verschärfenden Herausforderungen in Wirtschaft, Ökologie und Demokratie aktiv zu bewältigen benötigen wir „Pädagogik 3.0″, ein Lernen in Freiheit und die Rückkehr zur Kreativität. […] die neuen Medien bieten hierfür einen entscheiden und bislang zu wenig genutzten Zugang.“ Prof. O. A. Burow (21.11.2013)

Die Folien des Vortrages können hier noch einmal geschaut werden.

Im Anschluss an den Vortrag fand ein Videografie-Workshop mit Esther Kuhn und Team vom MOK Offenbach statt. Hierbei ging es um praktische Hilfen zur Umsetzung (Rechtliche Fragen, Schwerpunkt ist u.a. die technische Umsetzung, Aspekte: Unterricht beobachten, aufzeichnen und auswerten, diagnostischer Blick, Analyse- und Reflexionskompetenz von Unterricht.Video_Workshop_1

Video_Workshop_2Hierbei kamen semiprofessionelle Viedokameras zum Einsatz. Nach einer kurzen Einweisung in die Technik wurde eine Videosequenz erstellt, die im Anschluss geschnitten wurde.MuK_schnitt_1

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Für Audio-Aufnahmen eignen sich die in den Seminaren vorhandenen Audiorecorder. Hier der Edirol.Edirol

Eine kostengünstige Alternative zum Edirol ist der ZooM H1zoom

 

Kreatives Lernen mit digitalen Medien in der Grund- und Förderschule mit Prof. Moser (Universität Zürich)

Ort: Sport- und Bildungsstätte Frankfurt – Termin:   Donnerstag, der 23. Mai 2013-  09.30 Uhr bis 16.15 Uhr  —- Noch vor wenigen Jahren bedeutete die Nutzung von Informationstechnologien im Unterricht vornehmlich, dass man PC’s im Unterricht einsetzte. Mit der Vervielfältigung der digitalen Medien in den letzten Jahren haben sich auch die Anwendungsmöglichkeiten der Medien ausgeweitet. Man spricht heute von „mobilen Geräten“ und vom „konvergenten“ Medieneinsatz. Wird damit jedoch alles nur noch komplizierter? Weiterlesen

Medieneinsatz im Sportunterricht

… geht das? …und wenn das geht, was und wie ist das möglich?…

Ausgehend von der Initiative und konzeptionellen Vorbereitung von Michael Möhn vom Studienseminar Friedberg fand am 27. September in der Landessportschule in Frankfurt/Main die Sport-Tagung zur oben genannten Thematik unter der Leitung von Joachim Eisenträger statt.

Die Veranstaltung startete mit einem Impulsreferat zweier Referenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Dr. Marco Danisch und Michael Schäfer.

Den Vortrag kann man sich hier noch einmal anhören. Desweiteren stellen wir  auch die Folien der Präsentation zur Verfügung.

Inhaltlich wurde aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Nutzung digitaler Medien in schulischen Kontext bzw. im Freizeitbereich bieten. Im Laufe des Vortrages wurde dann der Fokus speziell auf den Sportunterricht gelenkt. Ein webbasiertes Beispiel der Umsetzung der Ideen von Dr. M. Danisch, die IfS – Sportcasts, findet sich hier.

Ausgehend von der Generation der Digital Natives, welche die verschiedenen Kommuniktionsformen teils problemlos ausprobierend, erkundend und partiell auch unreflektiert (Facebook-Party, etc.) nutzen, ging es im Kern des Vortrages um die positive Beleuchtung der Chancen der Nutzung digitaler Medien. Die Notwendigkeit der Berücksichtigung der Veränderungen im Bildungskontext wurde offen diskutiert, wobei auch die Randbedingungen (Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, Ausstattung an den Schulen, Einstellungen der Beteiligten, etc.) in den Blick genommen wurden.

Michael Schäfer stellte die Ergebnisse seiner Examensarbeit mit dem Thema „Medienausstattung und Mediennutzungvon Jugendlichen“ – eine Studie im Kontext moderner Medien in Verknüpung mit alternativen Vermittlungskonzepten vor. Befragt wurden Jugendliche verschiedener Schulformen in den Altersstufen der Klassen 5 bis 13. Hier untersuchte er bespielsweise die Verfügbarkeit von Mediengeräten in Schule und Elternhaus, die Verwendung von medialen Geräten, die Nutzungszeiten medialer Geräte, Einsatzbereiche digitaler und analoger Medien oder auch die Medienverwendung im sportlichen Bereich.

Desweiteren stellte Michael Schäfer MoTags (Mobiles Tagging im Sport), einem sehr umfangreichen Wiki vor. Durch diese Technologie ist es möglich beispielsweise Sportstätten onlinebasiert einzuschätzen, Erfahrungen und Tipps als eigenen Beitrag zu hinterlassen oder über aktuelle Ereignisse zu berichten.

Abschließend wurde die Idee ein Fitnessprogramm für mobile Endgeräte vorgestellt Die Application „Mobile Fitness“-Sportunterricht 2.0 ist machbar, wie gesagt, als Idee geboren, jedoch in der Umsetzung noch nicht 100 %ig.

Hier finden sich abschließend Impessionen des Tages in Bildern.

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Moderation: J. E. von Specht

… Sommertagung in FFM …

Am 22. Juni fand die diesjährige Sommertagung in der Landessportschule in FFM statt. Nach den einleitenden Worten von Gerhard Röhner hielt Prof. Dr. Jürgen Handke (Philipps-Universität Marburg) einen Vortrag zum Thema Inverted Classroom. Zahlreiche weiterführende Videos finden sich auch auf dem eigenen Youtube-Kanal, wie zum Beispiel dieses hier….

Dem folgte ein weiterer Vortrag von Enrico Dörrich (AfL Fuldatal) mit der Thematik Voucher-System für den Internetzugang. Inhaltlich wurden Möglichkeiten der Nutzung, rechtlicher Randbedingunen für Anbieter und Nutzer sowie der Administration solcher Systeme vorgestellt.

Jöran Muuß-Merholz (Jöran und Konsorten) aus Hamburg zeigten im Anschluss auf, was Open Educational Resources (OER) für Pädagogik und Urheberrecht bedeutet. Interessant waren die aufgezeigten Facetten der Rechtsprechung und der möglichen Lizenzfreigaben von Creative Commons . Ziel ist es einen weltweiten Zugang zu Bildungsmaterialien hinsichtlich des lebenslangen Lernens unter Berücksichtigung der der Gleichheit der Geschlechter, besonderer Bedürfnisse sowie der sozialen Inklusion bereitzustellen.

Interessant ist dabei natürlich die Kosteneffizienz. Weiterhin zeigte er neben der Kostenfrage  andere bestehende Vorteile, aber auch Knackpunkte von OER auf. Eine anschließende Diskussion bot die Möglichkeit offene Fragen zu klären. Hier nun die Folien zum Vortrag:

Hierzu findet sich auch ein interessanter Artikel auf Zeit-OnlineDie Edupunks kommen!

Dr. Alexander Tillmann und  Ralf Müller (Goethe-Universität Frankfurt) führten nach der Mittagspause einen  Concept-Map-Workshop durch. Concept-Maps, so zeigt die aktuelle Hattie-Studie, eignen sich besonders für das Lernen.

Mit Hilfe des Tools Cmap konnten die Teilnehmer erste Konzept-Maps basteln. Einsetzen lassen sich diese beispielsweise im Rahmen des Wissensmanagement.

Moderation: J. Eisenräger & J. E. von Specht

Smartboardschulung am 31.Mai 2012 im Medienzentrum Marburg

Basiskurs interaktive Whiteboardsu.a. mit Notebook Math Tools (halbtägig – in Orientierung an G. Röhner 2012)

Im hier angebotenen Basiskurs werden folgende Nutzungskompetenzen entwickelt
• Funktionsweise und grundlegende Bedienung eines interaktiven Whiteboards
• Notebook-Software anwenden
• Informationen schreiben, löschen und speichern
• Texten, Grafiken und Seiten erstellen
• Objekte bearbeiten (Kontextmenü) und Eigenschaften einstellen
• die Werkzeugleiste und die Seitenübersicht nutzen Weiterlesen

AV Medienerziehung in Weilburg 2012

Am 29. und 30. März fand in Weilburg in der Schulungsstätte des AfL eine Tagung zur AV Medienerziehung unter der Leitung von Joachim Eisenträger, Steffen Lenz, Holger Höhl und Jörn E. von Specht statt. Die einleitenden Worte sprach Lieselotte Haffke (AfL Hessen).

Im Anschluss stellte Frau Tepe vom Offenen Kanal Offenbach Möglichkeiten der LPRHessen und Beispiele der Medienprojektzentren Offener Kanal (MOK). Die Präsentation finden sie hier.

Leider musste das Impulsreferat mit Günter Steppich „Jugendmedienschutz“ (Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden entfallen, da er kurzfristig verhindert war. Dies soll aber kein Grund sein, das dieses nicht Referat zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden wird, waren doch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wegen ihm angereist.
J. E. von Specht und J. Eisenträger hatten aber vorsorglich noch ein Ass im Ärmel und konnten eine passende Prezi-Präsentation zur AVM vorführen.
Im Anschluss bildeten sich drei Workshopgruppen zu den Themen:
•    Machinima ein Verfahren, in dem Elemente unterschiedlichster Computerspiele als Grundlage für selbsterstellte Animationsfilme dienen.
(Team des Offenen Kanal Gießen / Offenbach / Frankfurt (W. Behle, N. Tepe und Team) Einen kleinen Einblick in das Thema zeigt die folgende Präsentation und ein Workshop-Ergebnis.

Und hier kommt auch gleich das Ergebnis… 

•    Video-Mitschnitt mit der EasyView-Kamera (Papierflieger) und zu einem Experiment – Schnitt mit Pinnacle Video-Spin und Einstellen in einen Weblog (J. E. von Specht, J. Eisenträger)

und…


•    der dritte Wokshop zeigte Planungsideen für die AV Medienerziehung im „zweiten Durchlauf“, Es ging inhaltlich um die praktische Erprobung eines Mini-Projektes unter Nutzung virtueller Arbeitsplattformen im Rahmen der AV Medienerziehung (St. Lenz, H. Höhl)

Hier nun noch abschließend einige Impressionen dieser Arbeit:

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Am Freitag wurden alle Ergebnisse aus den Workshops präsentiert und fertige Projekte aus der Startphase der AVM der beteiligten Studienseminare vorgestellt.

Positiv erschöpft konnten alle Teilnehmer in die Osterferien gehen…

Vielen Dank und wir freuen uns auf die Folgeveranstaltung am 21.11. (Beginn: 19:00 Uhr)  bis 23 November 2012 in Weilburg oder Frankfurt

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

Kreatives Lernen mit neuen Medien in der Grund- und Förderschule – ein Workshoptag in der Reinhardwaldschule

Am Donnerstag, den 15. März fand in der Reinhardswaldschule eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Kreatives Lernen mit digitalen Medien in der Grund- und Förderschule“ mit Martin Leupold (Schulleiter Grundschule Wendisch Evern) statt.

Das Internet bietet immer mehr Menschen die Möglichkeit, einem immer breiteren Publikum auf immer einfachere Weise Zugang zu ihren eigenen Fähigkeiten, Meinungen und Interessen, sowie ihrem Wissen zu ermöglichen. Bereits eine einzelne Stimme kann dadurch im gesamten Internet, also global, meinungsbildend wirken. Der Medienpädagogik obliegt in dieser Hinsicht eine große Aufgabe: Sie muss die Heranwachsenden auf eine Welt vorbereiten, in der nicht nur jedem Nutzer unbe-grenzte Informationsmengen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus muss sie den zukünftigen Netznutzern auch zeigen, wie viel „Macht“ der Einzelne durch die Nut-zung des Internets hat. Das Erlernen eines gewinnbringenden und dennoch verantwortungsvollen Umgangs mit dem Internet ist gerade in der heutigen Zeit, in der alles rationaler ablaufen muss, von großer Bedeutung.

Schulen haben die Aufgabe, ihren Schülern den Zugang zur vielfältigen Breite des Internets zu ermöglichen und ihnen die Fähigkeiten an die Hand zu geben, Nutzen aus der Nutzung zu gewinnen. Bereits im Grundschulalter werden die Grundsteine für eine flexible Handhabung der verschiedenen Dienste gelegt. Die damit einhergehende Veränderung des Lernens spiegelt sich außer in der Veränderung der Lernprozesse auch direkt in den schulischen Leistungen der Schüler wieder.

Der Vortrag zeigte, welche Möglichkeiten sich Schülerinnen und Schülern bereits im Grundschulalter bieten, welche vielfältigen Möglichkeiten sich in der aktiven Teilnahme am Internet zu nutzen lassen. Darüber hinaus wurde auch auf die Vorteile eingegangen, die sich daraus für den Lernprozess eines jeden Lernenden ergeben!

Im Anschluss fanden zwei Workshops zum oben genannten Thema statt.

Workshop 1:    Grundschulnetz mit Martin Leupold
Das ZUM-Grundschulnetz (www.dasgrundschulnetz.de) bietet Schülern im Grundschulalter ein breites Angebot an Möglichkeiten, das Internet und seine Dienste aktiv für den eigenen Bildungsprozess zu nutzen. Der Workshop bot den Teilnehmern die verschiedenen Angebote näher kennenzulernen. Neben der Demonstration blieb Zeit, das E-Mail-System (www.grundschulpost.de), das Wiki (www.grundschulwiki.de) und das Selbstlernsystem (www.grundschulinternetabc.de) selbst auszuprobieren.

Workshop 2:    Projektorientiertes Arbeiten mit dem Internet in Grund- und Förderschule  mit Dr. Chr. Schreiber, Universität Frankfurt

Hier wurden Möglichkeiten des PrimarWebQuest-Generators für die projektorientierte Arbeit mit dem Internet werden hier vorgestellt und direkt genutzt. Dazu wurden nochmals wesentliche Elemente der Methode erläutert, projektorientierte Einheiten gemeinsam skizziert und anschließend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eigene PrimarWebQuests mit dem Generator ohne technische Hürden erstellt (www.grundschulwebquest.de). Die Ergebnisse stehen dann automatisch online zum Arbeiten in den Klassen zur Verfügung.

Der dritte geplante Workshop ging ebenfalls  in die Veranstaltung mit ein. Hier präsentierte Jörn E. von Specht (Mitarbeiter im Projekt Mefobi@n, Studienseminar für GHRF Eschwege) wie sich  Lerninhalte schülernah im Netz präsentieren lassen.
Angesprochen waren und sind Grund- und besonders auch FörderschullehrerInnen – Ziel seiner Idee „E-LearnQuest“ ist es, Kinder über neue Aufgabenformate zu erreichen, welche den schulischen Lernalltag bereichern können. Hierzu stellte er seine im Aufbau befindliche Weboberfläche BlaufuchsQuest vor. Im Vorfeld wurden Randbedingungen und Möglichkeiten der Nutzung von Web 2.0-Angeboten aufgezeigt.

Hier finden sich noch einige Imprtessionen des Tages.

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Moderation: J. Eisenträger &  J. E. von Specht