Sommertagung

Die Tagung startete nach einer kurzen Einführung durch Joachim Eisenträger mit  dem Vortrag „Transformationsprozesseg im Internet als medienpädagogischeHerausforderung“ von Prof. Dr. Stefan Iske, Goethe-Universität Frankfurt.Iske_Sommertagung_2Zunächst ging Prof. Dr. Iske auf den 25-jährigen Geburtstag des Web ein. Hierbei verwies er zunächst auf die ursprünglichen Grundprinzipien des Netzes, wie Universalität, minimale Beschränkung, Dezentralität sowie der Trennung von Medium und Inhalt. Sehr kritisch beleutete er dann das Netz und zeigte die Abgrenzung des www und neue Trends, Regulierungen, Priorisierungen, Entwicklungsschritte und Services auf. Den gesamten Vortrag von Prof. Iske findet man nach der Freischaltung hier…

Im zweiten Teil der Sommertagung ging es um die Vorstellung des Office-365-Paketes. Der Referent war Uwe Maurer. Nach der Vorstellung der einzelnen Möglichkeiten, welche die Oberfläche bietet, wurden exemplarisch Vorzüge der Kalenderfunktion, Datei-Anwendungs- und Zugriffsmöglichkeiten. Im zweiten Teil des Vortrages wurde das Tool OneNote vorgestellt. Den Foliensatz des Vortrages kann man,…hier einsehen…das dauert aber noch….

Nach der Mittagspause stellte Lothar Spies ein Tablet-Pilot-Projekte an Wiesbadener Schulen vor. Begleitet wurden die Projekte von Professor Stefan Aufenanger der Universität Mainz. Anhand von Filmsequenzen wurden Meinungen, Sichtweisen und Einschätzungen seitens der Schülerinnen und Schüler, der Lehrpersonen oder auch von Prof. Stefan Aufenanger präsentiert. Der Link hierzu findet sich hier. Für alle, die mehr erfahren möchten können hier nachschauen.

Im Letzten Teil der diesjährigen Sommertagung stellten zwei Mitarbeiter des Cornelsen-Verlages in einem Workshop SCOOK vor. Dank der Kooperation zwischen dem Cornelsen-Verlag und den Hessischen Studienseminaren können Ausbilderinnen und Ausbilder, LiV und eben auch Schülerinnen und Schüler von diesem Projekt profitieren. Am Anfang der Präsentation des Cornelsen-Projektes stand eine Fragerunde. Fragen und Antworten, welche die Teilnehmer beschäftigten finden sich hier:

Wie erfolgt das Feedback an Cornelsen?
Ausbilder/innen sind nicht verpflichtet Berichte zu schreiben. Gute Unterrichtsbeispiele der LiV oder Examensarbeiten zum Thema können aber gegebenenfalls auf Fachtagungen vorgestellt oder – sofern redaktionell passend – in Fachzeitschriften der Cornelsen-Schulverlage veröffentlicht werden. Für letzteres erhielten die LiV dann ein Autorenhonorar. Am Ende des Projekts wird das LSA einen Fragebogen verschicken, der von LiV und Ausbilder/innen ausgefüllt werden soll. Die Auswertung und Evaluation übernimmt dann Manfred König im LSA. Zudem plant die Projektgruppe einen Fachtag mit Präsentationen beispielhafter Unterrichtsszenarien, zu denen interessierte Studienseminare eingeladen werden. Es sind – nach Vorabsprache und Einverständnis – auch Besuche von Seminarveranstaltungen durch die Projektgruppe geplant.

Wie kam der Kontakt zu Cornelsen zustande?
Der Kontakt kam über die Bundesinitiative D 21 zustande. Cornelsen hat in diesem Zusammenhang die Unterstützung des hessischen Projekts angeboten. Da es sich um ein namhaftes Unternehmen mit langjährigen Geschäftsverbindungen zum Land Hessen handelt, wurde dann auf Basis der hessischen Sponsoringrichtlinien eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.

Wie kommt man an die Lizenzschlüssel für die digitalen Schulbücher auf http://www.scook.de?
Die Zugangscodes befinden sich bei Neuerscheinungen von Schulbüchern der Cornelsen Schulverlage auf der ersten Seite des Schulbuches. Der Code kann von Lehrkräften 5 Jahre lang genutzt werden.

Im Rahmen des Projekts können die AusbilderInnen und die LiV E-Books zu Titeln der Corbnelsen Schulverlage nutzen (auf http://www.scook.de und in der Lösung http://www.digitale-schulbücher.de ). Sie müssen im Projektrahmen nicht – wie vorgesehen – die Pri9nttitel eingeführt haben. Auf scook.de können sich die Projektteilnehmer E-Books mithilfe des Vertrauenshakens selbständig freischalten. Für Digitale Schulbücher auf http://www.digitale-schulbuecher.de  können sich die ProjektteilnehmerInnen über die entsprechenden Verlagssites (z.B. http://www.cornelsen.de/digitale-schulbuecher) selbständig Nutzungscodes bestellen.

Darf man Software im Rahmen des Projekts an LiV weitergeben?
Die lokal installierbare Software ist für die Arbeit in den Studienseminaren bestimmt. LiV dürfen die Software auf den Notebooks der Studienseminare auch im Unterricht einsetzen. Eine Weitergabe der Software an die Schulen ist nicht vorgesehen. LiV dürfen sie aber zuhause zur privaten Unterrichtsvorbereitung nutzen.

Ist scook eine Lösung der Cornelsen Schulverlage? Im Moment finden sich auf scook.de Inhalte der Cornelsen Schulverlage und ihrer Partner (FWU, bettermarks usw.) Der Verlag befindet sich aber in Verhandlung mit weiteren Verlagen, welche ebenfalls zukunftig hier ihre Lehrbücher anbieten können.

Was ist der Unterschied zwischen „Digitale-Schulbücher“ und Scook? Digitale Schulbücher ist eine Lösung des Verbandes der Bildungsmedienhersteller. Hier sind auch andere Verlage vertreten. Auf Scook momentan nur Cornelsen-Produkte. Allerdings findet man auf scook.de zahlreiche digitale Zusatzmaterialien zu den E-Books (Video, Audio, Unterrichtsmanager usw) und zusätzliche Funktionalitäten (Unterrichtsplanung), die Digitale Schulbücher nicht bietet.

In wie weit kann ich die zusätzlichen Materialangebotedes Unterrichtsmanagers, die ja kostenpflichtig sind, im Projekt kostenfrei zu nutzen? Sie finden hierzu alle Angaben in den Mails von G. Röhner an die AusbilderInnen und an die LiV vom 16.07.2014 (Betreff Cornelsen-Kooperationsprojekt), die den STS zugegangen ist.

 

Digitale Einsatzszenarien und digitale Produktlinien der Cornelsen Schulverlage

Wintertagung_2013Nach einem Grußwort von Frank Sauerland startete die diesjährige Wintertagung.

Gunter Becker und Team stellen digitale Einsatzszenarien und digitale Produktlinien der Cornelsen Schulverlage vor. Am Beispiel des Schulbuches Englisch G 21 / Studio 21/ u.a. werden ergänzend die vielfältigen multimedialen Materialien kurz vorgestellt. Weiterlesen

„Pädagogik 3.0″

„Digitale Dividende statt Digitaler Demenz“ – Perspektiven einer personenzentrierten Medienpädagogik

„Während der Hirnforscher Manfred Spitzer in seinem gleichnamigen Bestseller im Gebrauch der Neuen Medien die Gefahr „Digitaler Demenz“ sieht, vertrete ich in meiner im Februar 2014 im Beltz-Verlag erscheinenden Untersuchung die These einer gerade im Entstehen begriffenen Pädagogik 3.0, die auf der Nutzung der „Digitalen Dividende“ basiert. Dabei unterscheide ich drei Phasen in der Entwicklung der Pädagogik: Wir alle beginnen mit „Pädagogik 1.0“, dem freien, unverschulten Lernen. In der Phase der Ausbildung der Wissenschaften und der industriellen Revolutionen wurde „Pädagogik 2.0“ entwickelt, die sich sehr stark an Preußen und der akademischen Logik von Fachdisziplinen orientiert. Diese Form systematischer Beschulung hat ohne Zweifel zum unserem sensationellen wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen. Doch mit dem Wandel zur globalisierten Weltgesellschaft und der Entwicklung der Informationstechnologien müssen sich auch Schule und Unterricht grundlegend wandeln. Um die sich verschärfenden Herausforderungen in Wirtschaft, Ökologie und Demokratie aktiv zu bewältigen benötigen wir „Pädagogik 3.0″, ein Lernen in Freiheit und die Rückkehr zur Kreativität. […] die neuen Medien bieten hierfür einen entscheiden und bislang zu wenig genutzten Zugang.“ Prof. O. A. Burow (21.11.2013)

Die Folien des Vortrages können hier noch einmal geschaut werden.

Im Anschluss an den Vortrag fand ein Videografie-Workshop mit Esther Kuhn und Team vom MOK Offenbach statt. Hierbei ging es um praktische Hilfen zur Umsetzung (Rechtliche Fragen, Schwerpunkt ist u.a. die technische Umsetzung, Aspekte: Unterricht beobachten, aufzeichnen und auswerten, diagnostischer Blick, Analyse- und Reflexionskompetenz von Unterricht.Video_Workshop_1

Video_Workshop_2Hierbei kamen semiprofessionelle Viedokameras zum Einsatz. Nach einer kurzen Einweisung in die Technik wurde eine Videosequenz erstellt, die im Anschluss geschnitten wurde.MuK_schnitt_1

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Für Audio-Aufnahmen eignen sich die in den Seminaren vorhandenen Audiorecorder. Hier der Edirol.Edirol

Eine kostengünstige Alternative zum Edirol ist der ZooM H1zoom

 

Fortbildung „Medienerziehung“ mit Prof. Stefan Aufenanger am 12./13. Sept. in Wiesbaden-Naurod

Vortrag Prof. Aufenanger: Neue Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien in Ausbildung und Schule

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Notebooks und Interaktive Whiteboards haben inzwischen viele Schulen und Klassenräume erobert, so dass schnell die Frage aufkommen kann: was folgt nun? Der Vortrag möchte einen Überblick und Einblick zugleich in neuere Entwicklungen geben, die möglicher Weise zu weiteren Veränderungen des Klassenzimmers führen. beamer Weiterlesen

Sommertagung der IT-Beauftragten

IPad_MefobianNach einleitenden Worten von Gerhard Röhner startete die diesjährige Tagung mit einem spannenden Vortrag von Angelika Beranek vom Infocafe, Neu-Isenburg zum Thema: „Wie viel App darfs denn sein? Mediennutzung heute… Ausgehend vom allgemeinen Mediennutzungsverhalten wie es in der aktuellen Jim- bzw. JIM-Studie abgebildet wird zeigte Frau Beranek die private Nutung mobiler Endgeräte von Schülerinnen und Schülern aus…Frau-Beranek-Mefobian…abgebildet wurde der Tagesablauf Jugendlicher mit dem Mobilteil in der Hand, angefangen vom Start in den Tag, über den privaten Einsatz in der Schule, am Nachmittag bis hin zum „Abdriften in die Nacht“. Das aktuelle Live-Protokoll finden sie hier. Danke an Matthias Heil 😉 …

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Beranek stellte Tobias Oswald vom Landesschulamt Frankfurt das MOLE-Projekt vor. 12 Initiativen (Schulen, Klassen werden 1:1  zur Integration mobiler Computer (iPad) im Unterricht ausgestattet. Diese Geräte, so hofft man sollen den Lernfortschritt, eigenständiges Lernen erleichtern. Ausgewählte Apps sollen den Lernprozess unterstützen. Primäres Ziel ist es, dass sich schulisches Lernen  nicht zu stark vom außerschulischen Lernen entfernen soll.

Der Vortrag „Digitale Schulbücher“ mit Stefan Gleinser vom Cornelsen-Verlag musst aufgrund einer Panne entfallen. Eventuell wird dieser Vortrag später nachgeholt.

iPadsNach der Mittagspause startete dann der iPad-Workshop mit Thomas Maxara von der Lichtenbergschule Kassel.

Kreatives Lernen mit digitalen Medien in der Grund- und Förderschule – Teil II

Weitere Workshopangebote fanden am Nachmittag statt.

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Workshop 1: Internet macht Schule – Schule macht Internet (Jörn E. von Specht, Studienseminar GHRF Eschwege und David Henkel, Förderschullehrer Marburg) – Jörn E. von Specht betreut und entwickelt an verschiedenen Schulen Nordhessens netzbasierte Mini-Medien-Projekte. Dazu zählen neben Internetauftritten in Form von Weblogs auch ein Radio-Projekt (Radio Blauer Biber) oder ein für den Bereich der Primarstufe und Förderschule zugeschnittenes spezielles Lernangebot, die Lernplattform BlaufuchsQuest.

Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), verlieh in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal den MediaSurfer MedienKompetenzPreis Hessen. Das Projekt Radio Blauer Biber von J. E. von Specht ist Gewinner des diesjährigen Hessischen MedienKompetenzPreises in der Kategorie 2 (Kinder bis 10 Jahre) – (siehe MediaSurfer 2012 – Pressemitteilung – Kassel, 18. April 2013).

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Der Workshop zeigte ausgewählte Möglichkeiten der Nutzung des Internets auf einfache Art und Weise, wobei dabei der didaktische Mehrwert von webbasierten (endgeräteunabhängigen) Zusatzangeboten sowie deren Einbettung in das jeweilige Lerndesign herausgearbeitet wurde.

Ausgehend von Hör- und Videobeiträgen, welche von Schülerinnen, Schülern und ihren Lehrkräften gemeinsam im schulischen Kontext erstellt wurden, ging es um die Verknüpfung dieser Beiträge mit weiteren schülerorientierten Lernangeboten im Netz. Zu nennen sind hier neben Radio blauer Biber und BlaufuchsQuest als e-LearnQuest-Projekt auch das Grundschulnetz der Zentrale für Unterrichtsmedien (ZUM), Mauswiesel und PriMaPodcast (C. Schreiber, Goethe-Universität Frankfurt).

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Workshop 2: Waldpädagogik

(Jürgen Bender, Grundschulpädagoge Wohratal)

Die Grundschule Wohra ist eine einzügige Schule 20 km nördlich von Marburg gelegen inmitten des größten zusammenhängenden Waldgebiets Hessens (Burgwald/Kellerwald). Seit Sommer 2010 wird dort in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (1/2 und 3/4) und inklusiv unterrichtet. Die Nutzung außerschulischer Lernorte ist schon seit vielen Jahren ein wichtiger Teil des Schulprogramms. Im April 2004 wurde die Kinderwaldschule Wohra ins Leben gerufen (20 Minuten Fußweg vom Schulhaus entfernt). Seither wird dieser größte Klassenraum der  Schule in allen Jahreszeiten an einem Vormittag wöchentlich von jeweils einer Lerngruppe als außerschulischer Lernort genutzt. Unter Anleitung von Herrn Bender erfahren die Kinder den Wald als sich ständig verändernden Lebensraum, der ihnen vielfältige Betätigungsmöglichkeiten bietet und mit dem sie sich im Laufe eines Schuljahres zunehmend identifizieren. Diese Identifikation ist Grundvoraussetzung für jedes fruchtbare und nachhaltige Lernen. Im Workshop wurde die Bandbreite der Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten, die der Kinderwald den Kindern bietet, vorgestellt und in einem Praxisteil Naturerfahrungsspiele mit den Teilnehmern praktiziert – in Anlehnung an den Naturerlebnispädagogen Joseph Cornell (USA) und „ohne Medien mit zusätzlichen Unterhaltungswert“ (upps!). Die medienaffinen Teilnehmer zeigten sich überraschend begeistert und so manch einer ist sich dennoch bei aller Naturnähe und -liebe sicher, dass auch in diesem wunderbaren Teil der Welt netzbasierte oder „frische“ Medienmaschinen mit ihren im Ergebnis zeitgeschensnahen, ziel- oder kindgruppennahen und multimediealen Möglichkeiten einen angemessen sinnvollen Platz finden können, sollen und werden … – da geht noch was…

Wir und Jürgen Bender freuen uns auf Waldpädagogik 2.0 …  😉

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Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

Kreatives Lernen mit digitalen Medien in der Grund- und Förderschule – Teil I

Am 23. Mai 2013 fand in der Landessportschule Hessen in FFM die Fortbildung „Kreatives Lernen mit digitalen Medien in der Grund- und  Förderschule“ statt. Das Impulsreferat hielt Prof. Heinz Moser von der Pädagogischen Hochschule Zürich.Moser

Prof. Moser zeigte auf, dass noch vor wenigen Jahren die Nutzung von Informationstechnologien im Unterricht vornehmlich bedeutete, dass man PC’s im Unterricht einsetzte.Moser_2013_3

Mit der Vervielfältigung der digitalen Medien in den letzten Jahren haben sich auch die Anwendungsmöglichkeiten der Medien ausgeweitet. Man spricht heute von „mobilen Geräten“ und vom „konvergenten“ Medieneinsatz. Letztlich werden Medien seither im schulischen Kontext eingesetzt. Dies zeigt sich an den folgenden Thesen:

1. Neu und ungewohnt sind nicht die Medien im Unterricht, sondern: digitale Medien.

2. Doch sie bringen keine didaktische Revolution, sondern reichen den herkömmlichen Unterricht mit neuen Medien an.

3. Es braucht kein Abwarten auf die umfassende und zentrale Schul-IT. Alle können Anfangen… niederschwellig, hier und jetzt.

4. Zentrale Lösungen veralten schnell. Sollen alle Schulen SMART-Boards, Handys, Tablets an die Schülerinnen und Schuler verteilen.

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Wird damit jedoch alles nur noch komplizierter? Im Gegensatz zu dieser Vermutung wurde aufgezeigt, wie der Medieneinsatz heute durch einfache Anwendungen und das Zusammenspiel der Medien erleichtert werden kann. Der Alltag zeigt doch, dass digitale Medien überall zur Verfügiung stehen. Man muss sie nur nutzen. Die Schule muss die Chance nutzen, die mobilen und zeitgemäßen Medien der Schülerinnen und Schüler zu verwenden und vielleicht auch Schülerexperten anzuerkennen. An Beispielen aus der Unterrichtspraxis wurden dazu konkrete Beispiele aufgezeigt. Niederschwellig, aktuell  und effizient sind Schlagworte, welche die aktuelle Mediendidaktik prägen.

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Erfahrungen zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler gern bei der Umsetzung von Medienprojekten (Fotostories, Stop-Motion-Filme, Interviews, Audioclips (Gedichte vertonen), Reisen mit der Nutzung des Web planen…) mitziehen. Denn als aktive Mediennutzer werden sie auf einer Ebenen angesprochen, wo sie ihre Kompetenzen einbringen können – und gleichzeitig im kritischen Umgang mit den Medien gefördert werden. Ziel ist es natürlich immer, dass Medien in die entsprechenden Fächer lernförderlich einbezogen werden und die Unterrichtsqualität sich dabei signifikant erhöht. Allein die Faszination an einem Medium ist allein keine Rechtfertigung für den Einsatz.

Im Anschluss daran ging es dann um die praktische Arbeit mit digitalen Medien.

Die didaktischen und medienbildnerischen Ideen des Referats wurden im anschließenden Workshop vertieft. Dabei konnten aus der Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen entwickelt werden, wie ihr Unterricht durch den Einsatz digitaler Medien angereichert werden kann. Wesentlich ist dabei, dass die Medien einen zielfördernden Teil des Unterrichts  darstellen und nicht nur einen zusätzlichen Unterhaltungswert haben.

Den Vortrag als Folien kann man sich hier noch einmal anschauen.

Den Vortrag kann man mit einem Klick auch hier noch einmal nachhören.

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Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht