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Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen – 2. Tag

Im Rahmen der Fortbildung ging es zentral um die Senisbilisierung auf den Wahrheitsgehalt von Informationen. Mit der Umsetzung der Idee einen Dopingskandal zu inszenieren, gelang es die Teilnehmer der Fortbildung auf die Brisanz der Thematik einzustimmen. In den folgenden Arbeitsstunden wurden  Audiobeiträge und einen Film (inclusive Making Off) erstellt, welcher eine völlig frei erfundene Story – einen „Dopingskandal an der Sportschule Grünbach“ zum Inhalt haben. Durch das ungebremste Engagement der Beteiligten, ein extrem hohes Maß an Kreativität sowie den Anspruch auf Perfektion konnte unter der Leitung von Stephanie Schule und Ralf Hinterding ein Film entstehen, welcher letztlich so brisant erschien, dass er erheblichen Diskussionsbedarf in Hinblick auf eine Veröffentlichung im Netz auslöste. So müssen für ihn, bevor er auf diesem Blog veröffentlicht wird, noch Genehmigungen eingeholt werden.

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Hinweis: Die Bilder zeigen Impressionen während Planung und Durchführung der Dreharbeiten zum Film „Dopingskandal an der Sportschule Grünbach“, die hier abgebildetetn Medikamente, Tabletten und Doping-Präparate sind frei erfunden. Gleiches gilt für das Gebäude, den Ort und den Namen der Sportschule. Das Bild zeigt ein mit Photoshop stark verfremdetes Gebäude.Die frei erfundene Sportschule Grünbach

Weiterhin ging es an diesem Tag um das Erstellen und bearbeiten von Audiofiles. Um einen solchen Podcast zu erstellen, musste zunächst ein Hörbeitrag mittels des Easi-Speak-Mikrofones aufgenommen werden. Dieses wurde dann im Nachgang umkompliziert mit Audacity bearbeitet. Hier für wurden zu einer Frage Antworten gesammelt und zusammengeschnitten.

Das etwas zweifelhafte Ergebnis kann hier angehört werden. Es passt sich ganz und gar in die Thematik „Doping“ ein und ist, wie alle erarbeiteten Inhalte (erstellter Film; Bildershow -Doping) dieser Fortbildung nicht ernst zu nehmen.

..zum Anhören auf den Play-Button klicken…

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

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Fortbildungsveranstaltung 10.11.2010

Lehren und Lernen mit Web 2.0 -eine Fortbildung mit Dr. Albert Petersheim (Universität Marburg)

Ort: Reinhardswaldschule; Rothwestener Straße 2-14; 34233 Fuldatal

 

Das World-Wide-Web entwickelt sich weiter. Technische Hürden schwinden, der Zugriff auf Informationen wird flexibler, das Nutzerverhalten aktiver. Vorbei ist das Zeitalter des „Sich-berieseln-lassens“. Im Web 2.0 sind die Konsumenten zu Produzenten geworden. Das Web ist ein „Mitmach-Netz“, das aktives, selbstbestimmtes Lernen unterstützen und fördern kann.

Chancen für die Schule und Ausbildung

Die neuen digitalen Medien sind nicht wirklich „neu“. Die jüngere Generation („digital natives“) ist so vertraut mit ihnen wie ältere Menschen mit Telefon oder Fernseher („digital immigrants“). Handy, Notebook, Blog, Twitter und Facebook – um nur einige der neuen digialen Medien zu nennen – sind Bestandteile des Alltags der „digital natives“. Sie dienen der sozialen Vernetzung, ihrem alltäglichen, persönlichen Management und der eigenen Wissensgenerierung. Die Kompetenzen, die sich Heranwachsende bei der Nutzung dieser Medien aneignen, können auch im schulischen Lernen genutzt und ausgebaut werden.

Mehrwert der Neuen Medien im Unterricht und in der Ausbildung

Bindet die Schule digitale Medien in den Unterricht bzw. in die Module ein, kann dies die  Lernmotivation der Schülerinnern und Schüler bzw. der LiV erleichtern und steigern. Inhaltlich sind der Medienproduktion nahezu keine Grenzen gesetzt. Hinsichtlich der Ausgestaltung benötigen die Schülerinnen und Schüler  bzw. LiV aber Konzepte, Themen und schlussendlich auch das Handwerkszeug, diese aufzubereiten.

Durch die Nutzung digitaler Medien in der Schule wird das Lernen mobil und vernetzt. Ein Schüler schickt sich eine in der Schule angefangene Arbeit nach Hause, um weiter zu arbeiten, fotografiert ein Bild mit dem Handy, um es dann in eine Präsentation einzubeziehen, dokumentiert seine Lernerfolge als Portfolio in einem Blog, arbeitet mit anderen gemeinsam an einem Dokument, das im Netz angelegt wurde. Indem Schülerinnen und Schüler bzw. LiV Lehrinhalte selbst medial aufbereiten und vermitteln, werden selbstbestimmte Lernprozesse verstärkt und effektiviert.

Begriffe wie Blog, Pod- und Vodcast sind immer im Gespräch, wenn es um das „Mitmach-Netz“ geht. Warum nicht einen Blog mit selbst produzierten Text-, Audio- und Videobeiträgen zum Thema „Einsatzfelder der Prozentrechnung“, „Mein Praktikumsbericht“ oder „Die Entwicklung unserer Stadt“ erstellen? Auch fachübergreifend ist eine solche Produktion denkbar.

Qualifikation der LehrerInnen

Damit Schulunterricht dem Kommunikations- und Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler gerecht werden kann, bedarf es einer grundlegenden Qualifizierung der Lehrkräfte.

Der Schwerpunkt der Fortbildungsveranstaltung liegt in der praktischen Medienarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie erhalten mit Unterstützung von Jörn von Specht  und Dr. Christof Schreiber mit den jeweiligen Teams Einblicke in die Arbeit mit Web 2.0-Anwen­dungen.

Programm:

  • Schwerpunkt Praktische Medienarbeit (Vermittlung von Handwerk)
  • Einsatz der Medien im Unterricht (Vermittlung von inhaltlicher Aufbereitung)

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Eisenträger – Projektmitarbeiter „Mefobi@n“