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Kreatives Lernen mit neuen Medien in der Grund- und Förderschule – ein Workshoptag in der Reinhardwaldschule

Am Donnerstag, den 15. März fand in der Reinhardswaldschule eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Kreatives Lernen mit digitalen Medien in der Grund- und Förderschule“ mit Martin Leupold (Schulleiter Grundschule Wendisch Evern) statt.

Das Internet bietet immer mehr Menschen die Möglichkeit, einem immer breiteren Publikum auf immer einfachere Weise Zugang zu ihren eigenen Fähigkeiten, Meinungen und Interessen, sowie ihrem Wissen zu ermöglichen. Bereits eine einzelne Stimme kann dadurch im gesamten Internet, also global, meinungsbildend wirken. Der Medienpädagogik obliegt in dieser Hinsicht eine große Aufgabe: Sie muss die Heranwachsenden auf eine Welt vorbereiten, in der nicht nur jedem Nutzer unbe-grenzte Informationsmengen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus muss sie den zukünftigen Netznutzern auch zeigen, wie viel „Macht“ der Einzelne durch die Nut-zung des Internets hat. Das Erlernen eines gewinnbringenden und dennoch verantwortungsvollen Umgangs mit dem Internet ist gerade in der heutigen Zeit, in der alles rationaler ablaufen muss, von großer Bedeutung.

Schulen haben die Aufgabe, ihren Schülern den Zugang zur vielfältigen Breite des Internets zu ermöglichen und ihnen die Fähigkeiten an die Hand zu geben, Nutzen aus der Nutzung zu gewinnen. Bereits im Grundschulalter werden die Grundsteine für eine flexible Handhabung der verschiedenen Dienste gelegt. Die damit einhergehende Veränderung des Lernens spiegelt sich außer in der Veränderung der Lernprozesse auch direkt in den schulischen Leistungen der Schüler wieder.

Der Vortrag zeigte, welche Möglichkeiten sich Schülerinnen und Schülern bereits im Grundschulalter bieten, welche vielfältigen Möglichkeiten sich in der aktiven Teilnahme am Internet zu nutzen lassen. Darüber hinaus wurde auch auf die Vorteile eingegangen, die sich daraus für den Lernprozess eines jeden Lernenden ergeben!

Im Anschluss fanden zwei Workshops zum oben genannten Thema statt.

Workshop 1:    Grundschulnetz mit Martin Leupold
Das ZUM-Grundschulnetz (www.dasgrundschulnetz.de) bietet Schülern im Grundschulalter ein breites Angebot an Möglichkeiten, das Internet und seine Dienste aktiv für den eigenen Bildungsprozess zu nutzen. Der Workshop bot den Teilnehmern die verschiedenen Angebote näher kennenzulernen. Neben der Demonstration blieb Zeit, das E-Mail-System (www.grundschulpost.de), das Wiki (www.grundschulwiki.de) und das Selbstlernsystem (www.grundschulinternetabc.de) selbst auszuprobieren.

Workshop 2:    Projektorientiertes Arbeiten mit dem Internet in Grund- und Förderschule  mit Dr. Chr. Schreiber, Universität Frankfurt

Hier wurden Möglichkeiten des PrimarWebQuest-Generators für die projektorientierte Arbeit mit dem Internet werden hier vorgestellt und direkt genutzt. Dazu wurden nochmals wesentliche Elemente der Methode erläutert, projektorientierte Einheiten gemeinsam skizziert und anschließend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eigene PrimarWebQuests mit dem Generator ohne technische Hürden erstellt (www.grundschulwebquest.de). Die Ergebnisse stehen dann automatisch online zum Arbeiten in den Klassen zur Verfügung.

Der dritte geplante Workshop ging ebenfalls  in die Veranstaltung mit ein. Hier präsentierte Jörn E. von Specht (Mitarbeiter im Projekt Mefobi@n, Studienseminar für GHRF Eschwege) wie sich  Lerninhalte schülernah im Netz präsentieren lassen.
Angesprochen waren und sind Grund- und besonders auch FörderschullehrerInnen – Ziel seiner Idee „E-LearnQuest“ ist es, Kinder über neue Aufgabenformate zu erreichen, welche den schulischen Lernalltag bereichern können. Hierzu stellte er seine im Aufbau befindliche Weboberfläche BlaufuchsQuest vor. Im Vorfeld wurden Randbedingungen und Möglichkeiten der Nutzung von Web 2.0-Angeboten aufgezeigt.

Hier finden sich noch einige Imprtessionen des Tages.

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Moderation: J. Eisenträger &  J. E. von Specht