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Fortbildung „Medienerziehung“ mit Prof. Stefan Aufenanger am 12./13. Sept. in Wiesbaden-Naurod

Vortrag Prof. Aufenanger: Neue Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien in Ausbildung und Schule

Aufenanger

Notebooks und Interaktive Whiteboards haben inzwischen viele Schulen und Klassenräume erobert, so dass schnell die Frage aufkommen kann: was folgt nun? Der Vortrag möchte einen Überblick und Einblick zugleich in neuere Entwicklungen geben, die möglicher Weise zu weiteren Veränderungen des Klassenzimmers führen. beamer Weiterlesen

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AV Medienerziehung in Weilburg 2012

Am 29. und 30. März fand in Weilburg in der Schulungsstätte des AfL eine Tagung zur AV Medienerziehung unter der Leitung von Joachim Eisenträger, Steffen Lenz, Holger Höhl und Jörn E. von Specht statt. Die einleitenden Worte sprach Lieselotte Haffke (AfL Hessen).

Im Anschluss stellte Frau Tepe vom Offenen Kanal Offenbach Möglichkeiten der LPRHessen und Beispiele der Medienprojektzentren Offener Kanal (MOK). Die Präsentation finden sie hier.

Leider musste das Impulsreferat mit Günter Steppich „Jugendmedienschutz“ (Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Landeshauptstadt Wiesbaden entfallen, da er kurzfristig verhindert war. Dies soll aber kein Grund sein, das dieses nicht Referat zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden wird, waren doch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wegen ihm angereist.
J. E. von Specht und J. Eisenträger hatten aber vorsorglich noch ein Ass im Ärmel und konnten eine passende Prezi-Präsentation zur AVM vorführen.
Im Anschluss bildeten sich drei Workshopgruppen zu den Themen:
•    Machinima ein Verfahren, in dem Elemente unterschiedlichster Computerspiele als Grundlage für selbsterstellte Animationsfilme dienen.
(Team des Offenen Kanal Gießen / Offenbach / Frankfurt (W. Behle, N. Tepe und Team) Einen kleinen Einblick in das Thema zeigt die folgende Präsentation und ein Workshop-Ergebnis.

Und hier kommt auch gleich das Ergebnis… 

•    Video-Mitschnitt mit der EasyView-Kamera (Papierflieger) und zu einem Experiment – Schnitt mit Pinnacle Video-Spin und Einstellen in einen Weblog (J. E. von Specht, J. Eisenträger)

und…


•    der dritte Wokshop zeigte Planungsideen für die AV Medienerziehung im „zweiten Durchlauf“, Es ging inhaltlich um die praktische Erprobung eines Mini-Projektes unter Nutzung virtueller Arbeitsplattformen im Rahmen der AV Medienerziehung (St. Lenz, H. Höhl)

Hier nun noch abschließend einige Impressionen dieser Arbeit:

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Am Freitag wurden alle Ergebnisse aus den Workshops präsentiert und fertige Projekte aus der Startphase der AVM der beteiligten Studienseminare vorgestellt.

Positiv erschöpft konnten alle Teilnehmer in die Osterferien gehen…

Vielen Dank und wir freuen uns auf die Folgeveranstaltung am 21.11. (Beginn: 19:00 Uhr)  bis 23 November 2012 in Weilburg oder Frankfurt

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen – 1. Tag

…zum Starten der Präsentation in das Bild klicken!

Begrüßung durch Joachim Eisenträger und Impulsreferat „Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen“ mit Jörn E. von Specht

Um in die  geplante Thematik „Umgang mit Informationen und Wahrheitsgehalt von Medien“  einzusteigen, wurde im Anschluss an die Präsentation der Film „Spiel mit dem Tod“ von Felix Müller gezeigt. Somit wurde ein emotionaler Input gegeben, welcher alle Teilnehmer auf die kommende dreitägige Fortbildung zum Thema „Lehrern und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen“ einstimmte.

Moderation: J. Eisenträger & J. E. von Specht

Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen

Vom 2. bis 4. November 2011  findet die  Fortbildung „Lehren und Lernen mit Web 2.0 – Medienerziehung praxisnah umsetzen“  mit Jörn E. von Specht, Stephanie Schulte und Ralf Hinterding (Regisseur, Uncertainty Produktion, Münster / München) in Frankfurt in der Landessportschule statt.

Das World-Wide-Web entwickelt sich weiter. Technische Hürden schwinden, der Zugriff auf Informationen wird flexibler, das Nutzerverhalten aktiver. Vorbei ist das Zeitalter des „Sich-berieseln-lassens“. Im Web 2.0 sind die Konsumenten zu Produzenten geworden. Das Web ist ein „Mitmach-Netz“, das aktives, selbstbestimmtes Lernen unterstützen und fördern kann.

Chancen für die Schule und Ausbildung

Die neuen digitalen Medien sind nicht wirklich „neu“. Die jüngere Generation („digital natives“) ist so vertraut mit ihnen wie ältere Menschen mit Telefon oder Fernseher („digital immigrants“). Handy, Notebook, Blog, Twitter und Facebook – um nur einige der neuen digialen Medien zu nennen – sind Bestandteile des Alltags der „digital natives“. Sie dienen der sozialen Vernetzung, ihrem alltäglichen, persönlichen Management und der eigenen Wissensgenerierung. Die Kompetenzen, die sich Heranwachsende bei der Nutzung dieser Medien aneignen, können auch im schulischen Lernen genutzt und ausgebaut werden.

Mehrwert der Neuen Medien im Unterricht und in der Ausbildung

Bindet die Schule digitale Medien in den Unterricht bzw. in die Module ein, kann dies die Lernmotivation der Schülerinnern und Schüler bzw. der LiV erleichtern und steigern. Inhaltlich sind der Medienproduktion nahezu keine Grenzen gesetzt. Hinsichtlich der Ausgestaltung benötigen die Schülerinnen und Schüler  bzw. LiV aber Konzepte, Themen und schlussendlich auch das Handwerkszeug, diese aufzubereiten.

Durch die Nutzung digitaler Medien in der Schule wird das Lernen mobil und vernetzt. Ein Schüler schickt sich eine in der Schule angefangene Arbeit nach Hause, um weiter zu arbeiten, fotografiert ein Bild mit dem Handy, um es dann in eine Präsentation einzubeziehen, dokumentiert seine Lernerfolge als Portfolio in einem Blog, arbeitet mit anderen gemeinsam an einem Dokument, das im Netz angelegt wurde. Indem Schülerinnen und Schüler bzw. LiV Lehrinhalte selbst medial aufbereiten und vermitteln, werden selbstbestimmte Lernprozesse verstärkt und effektiviert. Begriffe wie Blog, Pod- und Vodcast sind immer im Gespräch, wenn es um das „Mitmach-Netz“ geht. Warum nicht einen Blog mit selbst produzierten Text-, Audio- und Videobeiträgen zum Thema „Einsatzfelder der Prozentrechnung“, „Mein Praktikumsbericht“ oder „Die Entwicklung unserer Stadt“ erstellen? Auch fachübergreifend ist eine solche Produktion denkbar.

Qualifikation der LehrerInnen

Damit Schulunterricht dem Kommunikations- und Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler gerecht werden kann, bedarf es einer grundlegenden Qualifizierung der Lehrkräfte. Der Schwerpunkt der Fortbildungsveranstaltung liegt in der praktischen Medienarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie erhalten mit Unterstützung von Jörn von Specht, Ralf Hinterding und Stephanie Schulte in die Arbeit mit Web 2.0-Anwen­dungen.

Programmschwerpunkte

  • Praktische Medienarbeit (Vermittlung von Handwerk)
  • Einsatz der Medien im Unterricht (Vermittlung von inhaltlicher Aufbereitung)